Hier finden Sie regelmässig Berichte unserer Tätigkeiten.

Notstromtest im Neubau

Damit wir auch bei einem Stomausfall Einsatzfähig bleiben, können wir das Feuerwehrmagazin mittels mobilem Notstromaggregat einspeisen.

Das Notstromaggregat wurde 2019 angeschafft, mit dem Ziel, bei längerem Einsätzen eine zuverlässige Strom- und Lichtquelle auf dem Schadenplatz zu haben,
sowie eben die Möglichkeit, das Feuerwehrmagazin autonom zu betreiben.

Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz ist die Strommangellage eines der grössten Risiken momentan.

Der Test hat einwandfrei funktioniert, das Magazin lief mit allen einsatzrelevanten Komponenten (Licht, Funkanlage, Heizung, Tore usw.) während gut einer Stunde autonom.

   
 Notstrom 1 Notstrom 2   Notstrom 3

Insektenbekämpfung durch die Feuerwehr eingestellt

Die Feuerwehr Lotzwil-Rütschelen hat bislang Einsätze zur Bekämpfung/Beseitigung von Insekten (Wespen, Hornissen, etc.) übernommen, ohne dass es eine Kernaufgabe der Feuerwehr gewesen wäre. Die Angehörigen der Feuerwehr räumten die Wespen- oder andere Nester mit einer minimalen, den bisherigen Vorschriften entsprechenden Ausbildung weg.

Nun hat sich aber diesbezüglich eine Änderung ergeben, welche die Feuerwehr weitreichende Folgen hat. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), schreibt in Art. 1 seiner Verordnung über eine Fachbewilligung für die allgemeine Schädlingsbekämpfung (VFB-S) vor, dass Personen die Wespen oder andere Insekten und Hausschädlinge im Auftrag von Drittpersonen bekämpfen eine spezielle Ausbildung absolvieren müssen. Diese Ausbildung wird mit einem Fachausweis abgeschlossen. Ohne diesen Fachausweis dürfen im Auftrag keine Wepen, Hornissen, oder andere Hausschädlinge mehr bekämpft werden.

Der Gemeinderat Lotzwil (Sitzgemeinde) hat beschlossen, das die Feuerwehr Lotzwil-Rütschelen ab 01. Januar 2021 KEINE Einsätze mehr zur Insektenbekämpfung mit Insektiziden leistet.

Das Einfangen von Bienenvölkern wird weiter durch Imker durchgeführt. Falls sich ein solcher Schwarm bei Ihnen nierderlässt melden Sie sich unter den nachstehenden Nummern.

 

Professionelle Schädlingsbekämpfer (nicht abschliessend)
Name Telefon Webseite
Rentokil AG 0800 728 237 www.rentokil.ch
Anticimex 043 508 98 88 www.anticimex.ch
Desinfecta AG 044 847 66 66 www.desinfecta.ch

 

Imker Lotzwil und Rütschelen (nicht abschliessend)
Name  Adresse Telefon
Grossenbacher Simon Huttwilstrasse 46, 4932 Lotzwil 079 358 76 42 
Erb Susi Langenthalstrasse 33, 4932 Lotzwil 062 922 08 18
Kohler Heidi Flurweg 3, 4933 Rütschelen 079 363 71 35
Kunz Renate Lindenacker 8, 4933 Rütschelen 062 544 66 04
Kurth Andreas Lotzwilstrasse 21, 4933 Rütschelen 062 923 27 22

 

Pressemitteilung aus dem Gemeinderat Lotzwil, 01. Oktober 2020

Beendigung Schädlingsbekämpfung durch Feuerwehr per Ende Jahr

Seit 2015 benötigt es gemäss Verordnung des Eidgenössischen Departementes des Innern (EDI) für die allgemeine Schädlingsbekämpfung eine Fachbewilligung für alle, welche im Auftrag Dritter Insektizide o. dgl. beruflich oder gewerblich einsetzen. Dies gilt insbesondere auch für Feuerwehren.

In der Feuerwehr Lotzwil-Rütschelen besitzt aktuell niemand eine solche Bewilligung. Trotzdem werden seit längerem jährlich 10-15 Interventionen wegen "Gefährdung durch Insekten" geleistet, obwohl dies nicht Aufgabe der Feuerwehr ist. Die Ausbildungskosten pro Angehörigen der Feuerwehr belaufen sich auf ca. Fr. 1'600.00. Insgesamt müssten ca. 4-5 Personen ausgebildet werden. Da die Ausgaben pro Einsatz bereits jetzt höher sind als die Einnahmen, müsste bei einer Weiterführung die Kosten pro Einsatz erhöht werden.
Für die geringe Anzahl von Einsätzen sind die sehr hohen Kosten für die Ausbildung nicht gerechtfertigt. Aus diesem Grund wurde beschlossen, die Schädlingsbekämpfung per Ende Jahr 2020 einzustellen. Für Ihre Kenntnisnahme danken wir Ihnen.

Unterbruch Übungsbetrieb - Update 19.11.2020

Die aktuelle Lage hat sich nicht zum positiven verbessert. Aufgrund dessen bleibt der Übungsdienst sowie das Kurswesen bis 31. Dezember 2020 eingestellt.


Die Einsatzbereitschaft zur Sicherheit der Öffentlichkeit steht im Vordergrund.

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